Bildungsevents

Faceboook Twitter Instagram


Zuschläge für Vorbereitung und Auswertung

Nach den KJP-Richtlinien ist eine Vorbereitung und Auswertung Voraussetzung für die Gewährung einer Förderung von internationalen Maßnahmen der Jugendarbeit.
Dies soll gewährleisten, dass sich die Teilnehmenden angemessen auf die konkrete Maßnahme vorbereiten, sich mit dem Gastland, dessen Bevölkerung, Kultur, Sprache, u.a.m. intensiv auseinandersetzten bzw. sich auf die ausländischen Gäste vorbereiten.

Die Erfahrungen einer geförderten Maßnahme müssen ausgewertet werden. Ferner soll reflektiert werden, welchen persönlichen Nutzen jede(r) Teilnehmende für sich aus der Maßnahme zieht und wie die Erfahrungen für die Fortentwicklung der Arbeit des Trägers genutzt werden.

Zuschläge für Vor- und Nachbereitung müssen jeweils beantragt werden und dürfen ausschliesslich für diesen Zweck eingesetzt werden.

Entstandene Ausgaben für folgende Aufwendungen können anerkannt werden:
  • Sprachmittler im Inland/Übersetzungen
  • Programmabsprachen (Telefon, Fax, Briefe, etc.)
  • Erstellung von Vorbereitungsmaterial
  • Veröffentlichungen, Publikationen, Videos, CD-Rom etc. als Dokumentaion der Ergebnisse und für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Visagebühren
  • Treffen im Gastland - mit entsprechender inhaltlicher Erläuterung
    (Achtung: Nachbereitungen können grundsätzlich nur dann gefördert werden, wenn sie auch im gleichen Jahr stattfinden).

KJP 2009, 3.4.2. Abs. 8 (Zuschläge)

Zur Abgeltung qualitativer und pädagogischer Aufwendungen der geförderten Maßnahmen, insbesondere
für Vorbereitung und Auswertung und die Sprachmittlung, kann je Teilnehmerin und Teilnehmer ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Festbetrag für deutsche und ausländische Teilnehmende bei Maßnahmen in Deutschland und für Teilnehmende aus Deutschland bei Maßnahmen im Ausland gewährt werden.

  1. Tagessatz 15 Euro
  2. Zuschlag für Teilnehmende aus Deutschland an Veranstaltungen im Ausland 26 Euro
    [höchstens 383 Euro je Maßnahme]

Die Zuschläge müssen mit dem Planungsantrag eingereicht werden (download Formulare).

Zuschläge dürfen ausdrücklich NICHT für folgende Zwecke verwendet werden:
  • Eine (versteckte) erweiterte Förderung der Maßnahme
  • Tage/Übernachtungsgelder, Reisekosten, Dolmetscherkosten im Ausland
  • Unterkunfts-, Verpflegung- und Fahrtkosten, die während der Maßnahme entstehen
  • Koordinierungskosten (wenn ein anderer Träger Verwaltungsarbeiten übernimmt, bei denen insbesondere Personal- und Sachkosten für Antragstellung und Erstellung ders Verwendungsnachweises anfallen
  • Taschengeldzahlungen
  • Versicherungskosten aller Art, weder für die Maßnahme noch für Vor- und Nachbereitung, es sei denn, die Versicherungen sind gesetzlich vorgeschrieben
  • Visumkosten und Impfungen
  • Sogenannte "Dankeschön-Essen", auch nicht für die Teamerinnen
  • Ausbildung von GruppenleiterInnen
  • Referenntenhonorare im Ausland
  • Kosten des ausländischen Partners für Vor- und Nachbereitung