Jugendmusikverband trifft Politik!
Unter dem Motto „Haste Töne…? Wir schon!“
fand am 14.06.2007 der erste Parlamentarische Abend der Deutschen Bläserjugend (DBJ), der Jugendorganisation der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V., statt. Die DBJ hatte dazu in die Landesvertretung des Freistaates Bayern beim Bund nach Berlin eingeladen.
Der Einladung gefolgt waren mehr als 80 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so Mitglieder des Deutschen Bundestages, Vertreter des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), des Deutschen Bundesjugendrings sowie der
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Bundesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (in beiden Dachverbänden ist die DBJ Mitglied) sowie Gäste aus verschiedenen Organisationen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie alle konnten hier mit den Vertretern der insgesamt 23 Landesverbände der DBJ, mit Vertretern der Erwachsenen-verbände sowie mit dem Vorstand der DBJ zusammentreffen.
Diskutiert werden sollte aber weniger der bisherige Weg der Deutschen Bläserjugend sondern vielmehr die Zukunft von Jugendmusikverbänden in Deutschland, die Aufgaben an kulturelle Kinder- und Jugendarbeit sowie die Rahmen-bedingungen, die Politik, Verwaltung und Gesellschaft setzen und setzen sollen.
Unter dem Motto „DBJ 2020- Thema mit Variationen“ wurde ein Positionspapier zur kulturellen Jugendarbeit und der Rolle der Musikvereine in Deutschland vorgestellt.
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- Redner des Abends waren
- Dr. Bernhard Schwab,der die Gäste im Namen
- der Bayerischen Landesvertretung begrüßte,
- Dr. Sven-Olaf Obst aus dem Bundesministerium
- für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
- der Bundesvorsitzende der DBJ
- Wolfgang Grüneberg,
- und der stell. Bundesvorsitzende
- Volker Westermayer
- v.l.n.r.
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Obst und Grüneberg betonten übereinstimmend die Wichtigkeit kultureller Jugendarbeit und die große Rolle der Musikvereine. Die musikalische Vielfalt und die Mitwirkung an dieser ist „kein privater Luxus, sondern ein unschätzbarer Beitrag zum positiven Lebensklima in Gesellschaft und Wirtschaftunternehmen.“
Grüneberg hob weiterhin hervor, dass Musik ein Grundbedürfnis sei. Um dieses Grundbedürfnis aber realisieren zu können, „bräuchte es Lehrstellen und Arbeitsplätze für junge Menschen in ihrer Heimatregion“, denn nur so „können sie sich kontinuierlich in die Vereinsarbeit einbringen.“ Die hier entstehenden Kompetenzen helfen den Jugendlichen Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft zu übernehmen. Auch die positiven Effekte musikalischer Jugendarbeit auf die Themenfelder Migration, Gender Mainstreaming und Generationen-verständigung wurden durch Grüneberg akzentuiert.
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Natürlich darf bei einem Parlamentarischen Abend eines Jugendmusikverbandes auch die Musik nicht fehlen. So eröffnete die Fanfarengarde Frankfurt a.d. Oder e.V. die Veranstaltung standesgemäß.
Zwischen den Reden und am späteren Abend spielte die Maisacher Blaskapelle original bayerische Klänge, während das Miller-Jazz-Quartett & Friends, u. a. mit Studenten der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, den späteren Abend musikalisch untermalte. Allein diese drei Formationen boten einen Einblick in die Vielfalt der Blasmusik in Deutschland.
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Bedanken möchte sich die DBJ bei der Bayerischen Landesvertretung, die ein exzellenter Gastgeber war, bei unseren Sponsoren, dem Bayerischer Brauerbund, der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland GmbH und der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirt-schaft, die das Buffet bereicherten, den drei Musikformationen sowie den zahlreichen Gästen des Abends.
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(v.l.n.r.) W.Grüneberg, C.Westerfeld, S.Haas - LMJ Hessen,
A.Kleinhenz-Nordbayern, H.Sassik-Vizepräsident BDMV |
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