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DBJ-Jugendcamp 2017!

26.-30.07.2017 im Naturfreundehaus am Laacher See in Mendig / Rheinland-Pfalz

Bilder und Videos vom Camp

Homepage:

dbj-jugendcamp.de


Jugendordnung

der Deutschen Bläserjugend
in der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Die Deutsche Bläserjugend (DBJ) ist die Jugendorganisation der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e.V. (BDMV).
  2. Die DBJ ist eine nicht rechtsfähige Vereinigung innerhalb der im Vereinsregister eingetragenen BDMV.
  3. Sie hat ihren Sitz in Bonn.
  4. Sie bekennt sich zu den Aufgaben und Zielen der BDMV.
  5. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck
  1. Die DBJ hat die Aufgaben:
    • die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder auf Bundesebene in Staat und Gesellschaft wahrzunehmen,
    • diese im In- und Ausland zu vertreten,
    • die Fort- und Weiterbildung zu fördern,
    • die Mitglieder zu beraten,
    • Richtlinien für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen aufzustellen,
    • zentrale Arbeitstagungen und Kurse durchzuführen,
    • Veranstaltungen und Modellprojekte durchzuführen,
    • internationale Begegnungen zu fördern,
    • Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.
  2. Die DBJ fördert das Musizieren in Gemeinschaften.
  3. Sie will:
    • zur Persönlichkeitsbildung junger Menschen beitragen,
    • die Befähigung zum sozialen Verhalten und zur inklusiven Einstellung fördern,
    • das gesellschaftliche Engagement musizierender Kinder und Jugendlicher anregen,
    • durch Begegnungen mit ausländischen Gruppen die Bereitschaft zur internationalen Verständigung wecken,
    • zu einer nachhaltig inklusiven Öffnung der Gesellschaft beitragen, indem sie eigene Gremien und Projekte stetig überprüft und ihre Mitglieder sowie deren Strukturen entsprechend berät und unterstützt.
  4. Die DBJ will in Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen die Formen musikalischer Jugendarbeit weiterentwickeln, die gemeinsamen Interessen in musikalischen und allgemeinen Jugendfragen vertreten sowie jugend- und gesellschaftspolitisch wirken.

§ 3 Grundsätze

die DBJ lässt sich in ihrer Tätigkeit von folgenden Grundsätzen leiten:

  1. Oberstes Ziel ist das Zusammenwirken ihrer Mitglieder in überverbandlichen Angelegenheiten.
  2. Die Eigenständigkeit ihrer Mitglieder bleibt unberührt.
  3. Die DBJ ist parteipolitisch neutral. Sie bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Sie tritt für die Menschenrechte sowie für religiöse und weltanschauliche Toleranz ein.
  4. Die DBJ handelt aus der Überzeugung, dass die Musik für die geistige, seelische und kulturelle Entwicklung von unersetzbarem Wert ist. Für Pflege und Förderung der Musik in der Öffentlichkeit Verständnis und Mitarbeit zu erwirken, ist ihr ständiges Bemühen.
  5. Die DBJ will junge Menschen zur Selbstständigkeit, Eigenverantwortung, Teamfähigkeit, demokratischer und gesellschaftlicher Teilhabe anregen und somit eine Hilfestellung zur Persönlichkeitsentwicklung geben.
  6. Die DBJ leistet einen Beitrag zur Völkerverständigung.
  7. Die DBJ steht in ihrer Arbeit für ein sicheres Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen, da der Kinder- und Jugendschutz und die Prävention von Kindeswohlgefährdung zentrale Grundsätze der DBJ sind. Die DBJ berät ihre Mitglieder und deren Strukturen in diesen Themenfeldern. Sie gibt sich ein Leitbild zur Prävention von Kindeswohlgefährdung.

§ 4 Gemeinnützigkeit
  1. Die DBJ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Die DBJ ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel der DBJ dürfen nur für die jugendordnungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der DBJ.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der DBJ fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  5. Bei Auflösung oder Aufhebung der DBJ oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke ist das Vermögen der DBJ der BDMV zu übergeben, soweit diese nachweisbar die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit erfüllt. Die BDMV verwendet das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für Jugendarbeit gemäß ihrer Satzung.

§ 5 Mitgliedschaft
  1. Mitglieder der DBJ sind die Jugendorganisationen der als gemeinnützig anerkannten ordentlichen Mitglieder der BDMV.
  2. Ist eine Jugendorganisation an einer Mitgliedschaft interessiert, unterstützt die DBJ diese aktiv, den Beitritt des Verbandes, zu dem die Jugendorganisation gehört, in die BDMV zu erreichen.
  3. Bei Austritt eines ordentlichen Mitgliedes aus der BDMV erlischt die Mitgliedschaft der jeweiligen Jugendorganisation in der DBJ automatisch.
  4. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch an die DBJ.

§ 6 Pflichten und Rechte der Mitglieder
  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Zwecke und Grundsätze der DBJ in ihren Verbänden und in der Öffentlichkeit zu unterstützen. Sie sind gehalten, die Beschlüsse der Organe der DBJ zu beachten und den von der Hauptversammlung beschlossenen Beitrag zu entrichten. Darüber hinaus sind sie gehalten, durch Spenden oder auf andere Weise bei der Durchsetzung von Maßnahmen der DBJ zu helfen.
  2. Die Mitglieder haben das Recht, nach den Bestimmungen dieser Ordnung an der Hauptversammlung und an den Veranstaltungen der DBJ teilzunehmen, dazu Anträge zu stellen und sich von den zuständigen Organen der DBJ bzw. der BDMV in satzungsmäßigen Angelegenheiten beraten zu lassen.

§ 7 Organe

Organe der DBJ sind

  1. die Hauptversammlung (§ 8)
  2. der Jugendausschuss (§ 9)
  3. der Vorstand (§ 10)

Das Geschlechterverhältnis soll in allen Organen ausgeglichen sein.

§ 8 Hauptversammlung
  1. Die Hauptversammlung besteht aus
    1. den von den Mitgliedern bestellten Delegierten,
    2. den Mitgliedern des Vorstandes.
  2. Die Hauptversammlung findet alle vier Jahre statt. Die im gleichen Jahr abzuhaltende Sitzung des Jugendausschusses wird in die der Hauptversammlung integriert.
  3. Der Jugendausschuss kann eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder diese unter Angabe der Tagesordnung schriftlich beantragt. Der Vorstand kann eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.
  4. Der Vorstand beruft die Hauptversammlung durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung und des Ortes der Tagung mindestens 6 Wochen vor dem Tagungsbeginn ein.
  5. Die Hauptversammlung ist oberstes Organ der DBJ und hat über grundsätzliche Angelegenheiten zu beschließen.
    Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:
    1. Wahl des Vorstandes,
    2. Entgegennahme der Geschäftsberichte,
    3. Beschluss über die Einsetzung oder Auflösung von ständigen Ausschüssen,
    4. Festsetzung von Beiträgen,
    5. Änderung der Jugendordnung.
  6. In der Hauptversammlung haben die Mitglieder entsprechend der Anzahl ihrer Aktiven unter 27 Jahren bis zu 7.000 eine_n Delegierte_n, je angefangenen weiteren 7.000 eine_n zusätzlichen Delegierte_n. Mindestens ein Drittel der von den Mitgliedern benannten Delegierten sollte unter 27 Jahren sein. Stimmenhäufung und Stimmübertragung ist unzulässiug. Jedes Mitglied des Vorstands ist in der Hauptversammlung mit einer Stimme stimmberechtigt.
  7. Die DBJ trägt zur Hauptversammlung die Kosten der Mitglieder des Vorstandes.
  8. Die ordnungsgemäß einberufene Hauptversammlung ist in jedem Falle beschlussfähig. Zur Gültigkeit von Beschlüssen genügt in der Regel die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmen; auf Verlangen mindestens der Hälfte der Anwesenden Stimmberechtigten ist 2/3-Mehrheit erforderlich. Die Stimmabgabe erfolgt offen, auf Antrag von mindestens einem Drittel der Anwesenden Stimmberechtigten geheim. Stimmenthaltung gilt als nicht anwesende Stimme.
  9. Beschlüsse über Änderung dieser Ordnung oder Auflösung der DBJ bedürfen der 3/4-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.

§ 9 Jugendausschuss
  1. Der Jugendausschuss besteht aus
    1. den Vorsitzenden der Mitglieder oder ihrer Vertreter_innen,
    2. den Mitgliedern des Vorstandes.
  2. Dem Jugendausschuss obliegen insbesondere folgende Aufgaben:
    1. Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung, soweit sie nicht der Hauptversammlung vorbehalten sind oder keinen Aufschub bis zur nächsten Hauptversammlung dulden,
    2. Wahl der Kassenprüfer_innen,
    3. Vorschläge für die Wahl des Vorstandes,
    4. Beschlussfassung über die Haushaltsführung und Billigung der Grundsätze der künftigen Haushaltsführung,
    5. Entlastung des Vorstandes,
    6. Genehmigung und Änderung der Geschäftsordnung.
  3. Der Jugendausschuss soll mindestens einmal im Jahr zusammentreten. Seine Einberufung erfolgt sechs Wochen vor der Sitzung schriftlich durch den Vorstand. Telefonische und kurzfristige Einberufung in Eilfällen ist zulässig. Der Vorstand muss den Jugendausschuss einberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter Angabe der Tagesordnung beantragt.
  4. Ein Beschluss kommt zustande, wenn die Mehrheit der erschienenen Mitglieder zustimmt. Stimmenthaltung gilt als nicht anwesende Stimme. Geheime Abstimmung kann von jedem Mitglied beantragt werden. Der ordnungsgemäß einberufene Jugendausschuss ist in jedem Falle beschlussfähig, bei telefonischer oder kurzfristiger Einberufung jedoch nur, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
  5. Der Jugendausschuss ist berechtigt, jede vakante Vorstandsposition bis zur nächsten Hauptversammlung zu ersetzen.

§ 10 Vorstand
  1. Der Vorstand der DBJ besteht aus:
    1. 1 Bundesvorsitzende_n
    2. 4 stellvertretenden Bundesvorsitzenden mit den Fachgebieten:
      Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Musik, Überfachliches und
    3. 1 Beisitzer_in je Fachgebiet.
    Die stellvertretenden Bundesvorsitzenden fungieren als Teamleiter_in, die jeweiligen Beisitzer_innen als stellvertretende Teamleiter_in, für Arbeitsgruppen, die sich mit den jeweiligen Fachgebieten befassen. Die Besetzung der Arbeitsgruppen erfolgt durch Delegation der Landesverbände und nach Absprache mit den Teamleiter_innen.
    Der_die Bundesvorsitzende und der_die stellvertretende Bundesvorsitzende mit Fachgebiet Finanzen sind gesetzliche Vertreter_innen der DBJ im Sinne des §26 BGB.
    Die genaue Aufgabenverteilung im Vorstand wird in der Geschäftsordnung geregelt.
  2. Der Vorstand wird von der Hauptversammlung für den Zeitraum bis zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung gewählt.
  3. Der Vorstand sorgt für die Erfüllung der Aufgaben der DBJ im Rahmen und nach Maßgabe dieser Jugendordnung und der Beschlüsse der Hauptversammlung und des Jugendausschusses. Der Vorstand ist dafür verantwortlich, dass die laufenden Geschäfte der DBJ und die Beschlüsse ihrer Organe ordnungsgemäß besorgt werden.

§ 11 Geschäftsführung, Protokolle
  1. Die laufenden Geschäfte werden möglichst über die eigene Geschäftsstelle geführt.
  2. Über die Sitzungen der DBJ sind Protokolle zu fertigen, die mindestens den wesentlichen Inhalt und alle Beschlüsse enthalten müssen und durch den_die jeweilige_n Sitzungsleiter_in und den_die Verfasser_in zu unterzeichnen sind. Der_die Sitzungsleiter_in bestimmt den_die Protokollführer_in.
  3. Die DBJ gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 12 Schlussbestimmung
  1. Die Satzung der BDMV sichert der DBJ Selbstständigkeit in Führung und Verwaltung, einschließlich der Entscheidungsfreiheit über die Verwendung der ihr zu fließenden Mittel, zu.
  2. Die Jugendordnung und ihre Änderungen bedürfen der Bestätigung des Bundesvorstandes der BDMV.
  3. Über die Haushaltsführung der DBJ beschließen die Organe der DBJ. Diese Beschlüsse bedürfen der Bestätigung durch den Bundesvorstand der BDMV.

Ausgearbeitet von Bundesschriftführer Nägele als Vorlage zur HA-Sitzung der BDBV am 11./12.8.1979 und beschlossen am 21.10.81 zur Hauptversammlung der DBJ im Januar 1982 in Kürnbach.

Zuletzt geändert auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 07.11.2015 in Essen.

Bestätigt vom Bundesvorstand der BDMV am ... in ... .

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